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Im Wasser fanden in den Jahren
1997/98/99 gesamthaft 188 Menschen den Tod,(70)
weitaus weniger als z.B. im Strassenverkehr. Trotzdem wird
viel an Energie und Arbeitsstunden in die Verhütung von
Wasserunfällen gesteckt. In jeder gebührenpflichtigen
Badeanlage finden Sie mindestens einen Angestellten, der neben
dem Rettungsschwimmerbrevet eine Ausbildung im Bereich der
Ersten Hilfe und der Herzmassage vorweisen kann. Einige
Gemeinden (darunter die Stadt Zürich) schult ihr Personal
darüber hinaus.
Scheinbar nutz- und sinnlos stehen die Badeangestellten am
See- oder Beckenrand, ohne dass was passiert. Weniger
auffällig als früher, als noch die Trillerpfeifen üblich
waren, sind sie aber präventiv tätig. Sie sorgen dafür,
dass sich die Cracks vom Sprungturm nicht auf die Köpfe
springen und dass der Schwimmbetrieb in geordneten
Bahnen" verläuft. Und manch verlorengegangener"
Knirps in Pampers wird noch auf der Badeleiter vor dem Sprung
ins tiefe Wasser gerettet.
Die heute üblichen Personaleinsparungen haben dazu geführt,
dass keine permanente Badeaufsicht mehr möglich ist. Fühlen
Sie sich mal nicht besonders, oder gehören Sie zu besonderen
Risikogruppen (schlecht eingestellte" Diabetiker,
Epileptiker), melden Sie sich vor dem Sprung ins Wasser bitte
beim Personal. Dieses steht auch sonst schon mit einem Bein
vor den Gerichtsschranken.
Auf den Seen ist die innere Uferzone bis 150 m vom Ufer
entfernt für Schwimmer und Badende vorgesehen. Dort geniessen
sie gewisse Vorrechte. Luftmatratzen und andere
Badehilfsmittel sind nur in diesem Bereich erlaubt. Schauen
Sie bezüglich Vorsichtsmassnahmen auch mal rein bei der
Website der Zürcher Seepolizei (71). |
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Baden mit Kindern
Denken Sie daran, dass in den Schwimmbädern keine
permanente Badeaufsicht besteht. Das gilt besonders für die
Plansch- und Nichtschwimmerbecken. Behalten Sie deshalb Ihre
schwimmunkundigen Zöglinge im Auge.
Das gilt natürlich noch viel mehr für die unbewachten
Badeplätze. An Seeufern ist mit einer plötzlichen
Tiefenzunahme zu rechnen. Und Flussbäder sind wegen der
Strömung generell nicht für Kleinkinder. geeignet.
In den letzten Jahren sind immer wieder Nichtschwimmer ums
Leben gekommen, die sich mit Schlauchbooten auf die Seen
wagten. Selbstverständlich gehören Kinder nur in
Begleitung von schwimmkundigen Erwachsenen und mit
übergezogenen Schwimmwesten auf See- oder Flussfahrten.
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Baden und Zaster
Lassen Sie keine wertvollen Sachen liegen! In den letzten
Jahren wurde geklaut, was nicht niet- und nagelfest war. Kaum
kein Bad blieb vor den Langfingern verschont. Und selbst der
Zweifränkler fürs Glacé Ihres Sprösslings ist unter dem
Badetuch nicht mehr sicher. Fragen Sie den Bademeister, ob die
Garderobenkästen aufbruchsicher sind. Und schliessen Sie die
Fahrräder vor dem Bad gut ab.
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